Musterfeststellungsklage vw ja oder nein

Am 26. September 2015 hat die Schweiz den Verkauf von Volkswagen Dieselfahrzeugen verboten und damit den bisher schwersten Schritt einer Regierung als Reaktion auf die Abgaskrise getan. [260] Am 8. Dezember 2015 erließ das United States Judicial Panel on Multidistrict Litigation einen Beschluss, der über 500 Sammelklagen gegen Volkswagen zu einem einzigen Mehrbezirksrechtsstreit mit der Überschrift “Clean Diesel” Marketing, Sales Practices, and Products Liability Litigation, MDL No. 2672, zusammenführte und die gesamte MDL an Richter Charles R. Breyer vom Bundesbezirksgericht für den Nördlichen Bezirk von Kalifornien übertrug. [308] [284] Im August 2019 kündigte die Regierung ein Verbot von 8 Dieselmodellen des VW-Konzerns wegen Betrugs an Abgasvorschriften an. [256] [257] Am 28. Oktober 2015 hatte ein spanisches Gericht ein Strafverfahren gegen die Volkswagen AG eingeleitet, um festzustellen, ob das Vorgehen des Unternehmens gegen lokale Gesetze verstoßen hat. [258] Die Volkswagen-Führungskräfte in Deutschland und den Vereinigten Staaten haben epa und kalifornischen Behörden die Täuschung in einer Telefonkonferenz am 3. September offiziell bestätigt, in der die Volkswagen-Führungskräfte schriftliche Materialien diskutierten, die den Teilnehmern zur Verfügung gestellt wurden und zeigten, wie die Dieselmotorsoftware von Volkswagen US-Abgastests umging. Dieses Geständnis erfolgte, nachdem die EPA damit gedroht hatte, die Zulassung der Dieselmodelle Volkswagen und Audi 2016 des Unternehmens zu verweigern. [102] Im Februar 2016 gab es drei Größen betroffener Dieselmotoren, und es gibt mehr als ein Dutzend Änderungen bei den Reparaturen, was Volkswagen dazu veranlasste, die Rückrufe in Wellen für jeden Fahrzeugcluster auszurollen; das erste Zubaumodell war der kleinvolumige Volkswagen Amarok.

[149] Der Als leichtes Nutzfahrzeug eingestufte Amarok Pickup hat einen höheren Emissionsgrenzwert für Euro 5 NO x als die Personenkraftwagen, für die noch keine zugelassene Lösung verfügbar ist. Die deutsche Automobilzeitschrift Auto Motor und Sport testete zwei Amarok TDI Pickups vor und nach dem Software-Update und stellte fest, dass die Motorleistung zwar gleich geblieben war, der Kraftstoffverbrauch aber um 0,5 Liter/100 km gestiegen war.[150] Dies dürfte wiederum die nächste Welle von Aktualisierungen des größeren Volumenmodells Passat verzögert haben, das aufgrund der weiteren Tests des Updates durch das KBA am 29. Februar 2016 starten sollte. [151] Volkswagen bestätigte am 11. April 2016, dass sich der Passat-Rückruf verzögern würde, da Tests einen höheren Kraftstoffverbrauch ergeben hätten. [152] Im Jahr 2017 führte die schwedische Autozeitschrift Teknikens Värld Tests an 10 verschiedenen Modellen durch, und die meisten von ihnen zeigten eine Verringerung der Leistung und eine Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs nach der Anwendung des Updates. [153] Im November 2015, nachdem in einigen Volkswagen-Modellen Abschalteinrichtungen gefunden worden waren, verhängte der Umweltminister eine Geldstrafe in Höhe von 14.100.000.000 US-Us-Euro und ordnete die Zurückrufen der Fahrzeuge an. [252] Am 20. Januar 2016 hatte die Umweltbehörde des Landes Strafanzeige gegen VW gestellt und forderte Strafen in Höhe von bis zu 48 Milliarden Dollar.